=  Evangelische Kapelle Fichtenau  =
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Eingeweiht am 03. September 1933
Das Gelände des ehemaligen Postamtes Fichtenau und der Kapelle Fichtenau gehörten um 1930 noch zum Ortsteil Kleinschönebeck . Die Straße - heute Lübecker Straße - bildete hier die Grenze zum Ortsteil Fichtenau .

Die Kapelle Fichtenau wurde am 03. September 1933 eingeweiht und sie wird zugleich evangelisches Gemeindehaus .

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Die Kapelle Fichtenau im Frühjahr 2003 vor dem Umbau (Pfarrer Schulz führte bei mir damals die Konfirmation durch )

Die evangelische Kirchengemeinde beschloss die Kapelle zu modernisieren und ein " OFFENES HAUS FÜR ALLE " zu schaffen . Nach der Projektierung fand zum Erntedankfest 2003 der erste Spatenstich statt .

v.l.n.r. Die einzelnen Bauabschnitte

   

Die Gesamtansicht des evangelischen Gemeindezentrums . Die heiße Phase war die Zeit von Frühjahr bis November 2004 – in einer einzigartigen Aktion stellten Hunderte von Mitgliedern und Freunden der Kirchengemeinde ihre Zeit und Arbeitskraft zur Verfügung, und wiederum viele spendeten (und spenden weiter) Geld, damit das Material und die an Firmen vergebenen Arbeiten bezahlbar wurden.

So konnte zum Erntedankfest 2004 Richtfest und zum 1. Advent 2004 die Einweihung gefeiert werden.
Der Erweiterungsbau, insgesamt 36 Meter lang, bietet große und kleine Räume für Gespräche, Versammlungen und Geselligkeiten, eine gut ausgestattete Küche, auch große Vorräume als Foyer und Wandelgang, ferner Toiletten- und Duschräume.
Der ganze Bau ist nun rollstuhlgerecht – schließlich war der Wunsch nach einem behindertengerechten WC der Schneeball, der die Lawine ins Rollen brachte.
Der Neubau durchdringt den Altbau und reicht hinten auf der Gartenseite 20 Meter ins Grüne hinein. "Vom Eingang bis zum Ende ist er einsichtig, durchsichtig und einladend – so, wie unsere Arbeit sein soll", so beschreibt es Pfarrerin Kerstin Lütke.

   

 

 

   

Ein Detail aus der Pflasterung – der Weg zu Christus ist der Weg mit dem Kreuz .

Im weiteren Verlauf des Jahres 2005 wurde der Außenbereich vor dem Haupteingang vervollständigt: Ein Teil des Zaunes ist einer neuen Einfassung und zwei kleinen Freitreppen gewichen, die zum Joachim Heinrichs-Stein und zum Haupteingang hinführen, unmittelbar vor diesem ist unter dem Vordach der Holzboden verlegt, mit dem es ermöglicht wurde, den schönen alten Baum zu erhalten.   

Quellenangabe : 1. Kirchen in Schöneiche (siehe Link oben)

2. Eigene Aufnahmen

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